Fantasyfilm
Der Fantasy-Film ist ein Filmgenre, das übernatürliche, magische oder exotische Elemente einbezieht und sich vom Fantastik-Film durch seinen Fokus auf die sinistre Inversion der symbolischen Erzählstruktur unterscheidet. Er bezieht sich auf Literatur und Folklore, mit Varianten wie dem epischen Fantasy und den Märchenadaptionen.
Geschichte und Entwicklung
1910 wurden die ersten Filmadaptionen von Geschichten auf Basis der damaligen Literatur und des populären Folklores gedreht. Segundo de Chomón (1903-1912) ist eine Schlüsselfigur in den Anfängen des Fantasy-Films, obwohl seine Karriere im Schatten seines französischen Zeitgenossen Georges Méliès stand. Das Genre hat sich weiterentwickelt und umfasst nun Subgenres wie Dark Fantasy und magischen Realismus.
Merkmale und Mittel
- Einbeziehung von Magie, Exotik oder surrealistischen Elementen in die Erzählung.
- Adaptionen von Literatur, populärer Folklore und Mythologie.
- Erzählstruktur, die eine sinistre Inversion der symbolischen Erzählung darstellen kann.
- Spezifische Varianten wie episches Fantasy, Schwert und Zauber und Märchen.
Grenzen und Überschneidungen
Der Fantasy-Film unterscheidet sich vom Fantastik-Film, der sich dadurch auszeichnet, dass er ein Element von Fantasy enthält, wie schwach es auch sein mag, während sich das Fantasy auf die sinistre Inversion der Struktur der symbolischen Erzählung konzentriert. Er unterscheidet sich auch vom magischen Realismus und Dark Fantasy, die Subgenres mit eigenen Merkmalen innerhalb des breiteren Spektrums sind.
Filme dieses Genres
Veröffentlichte Werke, anhand dokumentierter Quellen eingeordnet.