Filmdrama
Drama ist eine weit gefasste Erzählkategorie, die sich auf persönliche, moralische oder gesellschaftliche Konflikte und deren Folgen für die Figuren konzentriert; ein bestimmter Schauplatz oder ein einzelnes Thema ist nicht erforderlich.
Geschichte und Entwicklung
In den konsultierten Katalogisierungsleitfäden fungiert „Drama“ als allgemeine Kategorie, die sich mit spezifischeren Bezeichnungen überschneidet. Genregrenzen können sich überschneiden, sodass ein Film mehreren Kategorien zugeordnet werden kann.
Merkmale und Mittel
- Der Konflikt und die Entscheidungen der Figuren treiben die Handlung voran; das Problem kann persönlicher, familiärer oder gesellschaftlicher Art sein.
- Die Bezeichnungen psychologisch und sozial präzisieren jeweils den Fokus auf das innere Erleben oder auf kollektive Beziehungen und Bedingungen.
- Ein Gerichtsdrama setzt voraus, dass das Justizsystem eine zentrale Rolle in der Handlung spielt.
- Das Melodram zeichnet sich durch gesteigerten Gefühlsausdruck und hochdramatische Situationen aus.
Grenzen und Überschneidungen
Coming-of-Age- und Teenagerfilme kennzeichnen vor allem eine Lebensphase; der biografische Film den Bezug zum Leben einer realen Person; und der Independentfilm eine Produktionskategorie, nicht eine Art dramatischen Konflikts. Die Dramödie verbindet ernste und komische Elemente. Diese Bezeichnungen können neben Drama bestehen; sie sind keine Synonyme und schließen sich nicht immer gegenseitig aus.
Filme dieses Genres
Veröffentlichte Werke, anhand dokumentierter Quellen eingeordnet.
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